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PostHeaderIcon HCC-Praktikertag für die regionale Hotellerie

Vorstellung des Projekts und Einladung zum Praktikertag 23. März 2010

HCC“ startete im Sommersemester 2008 auf Initiative eines  inzwischen im mittleren Management des Einzelhandels tätigen Absolventen und des BWL-Professors Dr. H. Wilde. Mit dem Ziel einer „Saisonverlängerung“ durch ein Bündel bewährter und kreativer Maß-nahmen stellte es sich am Tag der offenen Tür vor; als arbeitsintensivstes Vorhaben folgte eine Gästebefragung auf Rügen und Fischland/Darß mit der Intention, primär vorhandene Kunden zu binden. In einer Kombination von angewandter Forschung, projektorientierter Lehre und Kooperation mit Praxispartnern bereiteten wir einen ersten „Praktikertag“ im März 2009 vor, der in und außerhalb der Hochschule interessiert aufgenommen wurde, wie folgender Artikel im Hochschul-Anzeiger 2/2009 der FH Stralsund zeigt:

„Praktikertag“ des Hotellerie-Projekts HCC

In einer Veranstaltung des Fachbereiches Wirtschaft stellten Studierende und Absolventen des Projekts „Hotellerie Controlling und Consulting“ einige Resultate ihrer Arbeiten vor. Das waren u.a. nicht nur Ergebnisse einer Gästebefragung 2008 auf Fischland/Darß und Rügen, sondern auch ein (bis auf die Suppe) selbst hergestelltes Mittagsbufett und ebenfalls selbst gebackener Kuchen zum Ausklang am Nachmittag. Insgesamt 30 TeilnehmerInnen (Referenten, Praktiker aus Wirtschaft und Verwaltung sowie das HCC-Projektteam) diskutierten intensiv und in Detailfragen auch kontrovers über Möglichkeiten, insbes. durch Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit die doch recht kurze Saison im Lande zu verlängern.

Moderiert wurde der Praktikertag von einem studentischen Team, und als Vortragende traten außer unseren Studierenden so unterschiedliche Akteure wie DEHOGA-Geschäftsführer Barsewitz aus Schwerin, die Neubrandenburger Tourismusunternehmerin Gundel Keil oder der Stralsunder Diplom-Psychologe Dr. Gerd Lips auf.

Zwiespältig das Fazit: Während die gastronomische Leistung (zugegeben, mit Hilfe einiger Projekt-Studierender „vom Fach“) von den Profis aus DEHOGA und regionaler Touristik hohes Lob bekam, hielt sich die zahlenmäßige Beteiligung der eigentlich angesprochenen Praktiker noch in Grenzen. Die Auflösung gaben offene Worte von Herrn Barsewitz: Wir hatten mit dem Sonnabend „treffsicher“ einen für Touristiker doch recht arbeitsreichen Tag für die Veranstaltung gewählt. Die fruchtbaren Gespräche am Mittags- und Kaffeetisch führten zwar (noch) nicht zur erstrebten Vereinsgründung eines Touristiker-Netzwerks, aber doch zur Einschätzung, einen solchen Praktikertag regelmäßig anzubieten – dann aber nicht wieder am Wochenende. Neugierig? Dann schauen Sie doch mal auf unsere (ebenfalls von Studierenden erstellte) Homepage: www.hcc.fh-stralsund.de

In diesem Jahr haben wir den Praktikertag angesichts der noch früheren Osterfeiertage auf den 23. 3. vorgezogen – einen Dienstag, wo es in der Branche erfahrungsgemäß ruhiger zugeht. Er steht unter dem Motto:

Qualitätsoffensive 2010

Mecklenburg-Vorpommern als Nr. 1 im Inlandstourismus nachhaltig entwickeln!

Zum Jahreswechsel gab es ja u.a. 2 gute Nachrichten für die Branche::

  • Mecklenburg-Vorpommern überholte sogar Bayern bei den Übernachtungszahlen in Deutschland und erwies sich damit als Nr. 1 im Inlandstourismus.
  • Die umstrittene, letztlich aber doch beschlossene Mehrwertsteuer-Senkung eröffnet finanzielle Spielräume, um Qualitätssicherung auch bezahlbar zu machen.

Diese Chance, den – mit Verlaub, zunächst vielleicht – Zufallstreffer einer Nr. 1 auch in Zukunft zu halten, läßt sich durch eine strategisch durchdachte Qualitätsoffensive nutzen.

Im Dialog von Wissenschaft und Praxis ergab sich hier der „Engpassfaktor“ KLIMA – in mehrfacher Bedeutung des Wortes:

  1. Ein gutes Betriebs-KLIMA in einer Unternehmenskultur, die branchentypisch „harte Arbeit“ mit einem (oft noch fehlenden) „Viel Spaß!“ verbindet, hat jetzt bessere Möglichkeiten der Verwirklichung – von der Lohnhöhe bis zur lebenslangen Fort- und Weiterbildung.
  2. Ob man´s hören will oder nicht: KLIMA-Schutz durch Effizienz nützt nicht nur Umwelt und Natur (sei es direkt durch Emissionsminderung oder indirekt durch „Waldaktien“), sondern auf die Dauer auch dem eigenen Geldbeutel.
  3. Nicht zuletzt geht es um das Investitions-KLIMA in einem monetär armen, an Naturressourcen reichen Bundesland und um mögliche Synergien zwischen Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik.

In einer erneut kontrastreichen Mischung von ReferentInnen aus kleinen und großen Unternehmen, aus Wissenschaft und Politik, von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite wollen wir

  • mögliche Vorbilder vorstellen, aber auch „normale“ Unternehmen zu vorbildlichem Tun anregen,
  • Kooperationen fördern,
  • Visionen zu Strategien und Strategien zu Handlungsempfehlungen konkretisieren.

Stralsund, im Februar 2010

Prof. Dr. Harald Wilde, (Mit-)Initiator des Projekts „HCC“

2. HCC-Praktikertag für die regionale Hotellerie (Rügen, Vorpommern, Fischland-Darß)

(Studien- und Praxisprojekt „Hotellerie Controlling und Consulting“ 2009/2010)

Thema: Qualitätsoffensive 2010

Mecklenburg-Vorpommern als Nr. 1 im Inlandstourismus nachhaltig entwickeln!

Kurzprogramm des 2. HCC-Praktikertags am  Di, 23. 3. 2010:

  • 10.00 Uhr Begrüßung (Projektleitung „HCC“)
  • 10.15 Uhr Einführung aus wissenschaftlicher Sicht und Grußwort (Prof. Dr. Heiko Auerbach, Dekan Fachbereich Wirtschaft)
  • 10.30 Uhr Einführung aus Sicht der Praxis (Vertreter DEHOGA, angefragt)
  • 10.45 Uhr kurze Kaffeepause
  • 11.00 Podium I „Qualität im Tourismus durch Klimaschutz“ (Kurzvorträge mit  Diskussion u.a. mit Sybille Kubald M.Sc., Herrn Uwe Ambrosat, Bioenergieregion Rügen, und Landwirt Holger Kliewe, Erlebnis-Bauernhof Kliewe, Mursewiek/Ummanz)
  • 12.30 Uhr Mittagspause
  • 14.00 Uhr Podium II „Qualität im Tourismus durch Bildung und Personalentwicklung“  (Kurzvorträge mit  Diskussion u.a. mit Frau Antje Wagner, kfm. Leiterin Bildungszentrum Ribnitz-Damgarten, Herrn Frank-Michael John, Projekt „HCC“, und Dipl.-Päd. Peter Mescher, INU GmbH, Berlin)
  • 15.00 Uhr Podium III „Qualität im Tourismus aus Sicht der Landespolitik“ (Kurzvorträge mit  Diskussion u.a. mit Herrn Walter Mews, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus,M-V, und Herrn Peter Kranz, Landesmarketing M-V, Schwerin)
  • 16.00 Uhr „Fazit und Ausblick“ (Prof. Dr. Harald Wilde, Projekt „HCC“)
  • 16.15 – 17 Uhr Ausklang mit Gruppengesprächen bei Kaffee, Kuchen und kleinem Imbiss

FH Stralsund, Zur Schwedenschanze 15, 18435 Stralsund, Haus 21

Die Teilnahme am Fachprogramm ist kostenlos. Aber Sie wissen als Praktiker im Tourismus, wie wichtig die Teilnehmerzahl für die Planung unseres „Caterers“, eines regionalen Freiland-Geflügelhofs, ist. Deshalb werden Sie gebeten, eine Anmeldung an „HCC“ zu senden:

Per Fax 03831-456604

oder

per E-Mail: Harald.Wilde@fh-stralsund.de

PostHeaderIcon Controlling und Consulting in der Gastronomie und Hotellerie geht in die nächste Runde

Das Hochschulprojekt „Controlling und Consulting in der Gastronomie und Hotellerie“ der Fachhochschule Stralsund geht in die nächste Runde. Insgesamt sind dieses Semester 12 Studenten dabei wovon 5 Studenten aus den Vorsemestern dabei sind und 7 Neulinge zu begrüßen sind.

Während der Sommermonate wurde von den Studierenden eine neue Datenerhebung durchgeführt. Dabei wurden in den Regionen Fischland Darß und Rügen ca. 1.500 Fragebögen in den Hotels der Städte: Ahrenshoop, Dierhagen, Neuhaus, Wustrow, Prerow, Born, Zingst, Baabe, Bergen, Binz, Göhren, Juliusruh, Lohme, Neuenkirchen, Sassnitz und Sellin verteilt.

Am 14. September 2009 wurde die erste Auszählung der Fragebögen von Zingst ausgeführt, die manuelle und digitale Auswertung folgt sofern die restlichen Fragebögen vorhanden sind.

Dieses Jahr wird die Auswertung nicht nur nach Regionen durchgeführt, sondern angefangen bei jeden Hotel, jeder Stadt und jeder Region, um Kausalzusammenhänge bzw. Unterschiede besser aufzeigen zu können.

Ich bin schon gespannt, was für Resultate die Studierenden aufzeigen werden und werde weiterhin darüber im Blog berichten.

PostHeaderIcon Tableau de Bord versus Balanced Scorecard Konzept

Das bislang außerhalb Frankreichs wenig bekannte und mindestens seit 40 Jahren in Frankreich praktizierte Tableau de Bord Konzept für die Unternehmenssteuerung weist ein Reihe von Ähnlichkeiten aber auch Unterschiede gegenüber dem wesentlich jüngerem Balanced Scorecard Konzept auf.

Lesen Sie dazu mehr in der Studie von Jürgen H. Daum


Tableau de Bord: Besser als die Balanced Scorecard?